Unter dem ehemaligen Garten des Eiscafés Venezia in der Spiegelstraße suchen Mitarbeiter eines Büros für Ausgrabungen und Dokumentationen nach Spuren aus der Vergangenheit. Die Wohnungsbaugenossenschaft St.-Bruno-Werk baut an dieser Stelle ein fünfstöckiges Wohn- und Geschäftshaus für 3,6 Millionen Euro. mehr ...
ANZEIGE
Erinnerung bewahren und Versöhnung leben will die international tätige Nagelkreuzgemeinschaft, zu der Würzburg seit 2001 gehört. Am 16. März, dem jährlichen Gedenktag der Zerstörung Würzburgs im Zweiten Weltkrieg, wird das Wandernagelkreuz für ein Jahr dem Ökumenischen Zentrum Lengfeld überreicht. mehr ...
Eichendlich müssd ich ja auf dem Bildle da obe kobflos sei. Weil e baar hirnlose Debben in der ledzde Woch auf die saublöde Idee komme sin, am Brunne in der Langgass den Kobf von meiner Brunnefigur abzuschlaachen. Auf so en Schmarrn mussde ersd emal komm. Ich fraach mich schon wie bescheuerd enner sei muss, dadermid er so was machd. Vielleichd warns ja a e baar Suffköbf, die wo gemeend ham, des wär lusdich. Egaal, ob die jedz bsoffe warn oder ned, des is ke Schbass mehr, des is einfach schwachsinnich. Wenn die Kerl a bloos e bissele Hirn under ihrm Haaransadz ham, dann solle se den Kobf widder zurückgeb, damid mer die Figur widder zsammsedz kann. Ich kenn nämlich en Haufe Leud, die wo sich im Sommer gern e weng ans Brünnle hocke und die Sonne genießn. Aber mid so em kobf- lose Schorsch siehd des doch e weng komisch aus. Jedz aber zu em andern Dhema. In der nächsde Woch is es fünfesechzich Jahr her, dass unser Würzburch von Bombe in Schudd und Asche geleechd worn is. Und noch immer gibdz Grund genuch (sich) da dran zu erinnern. Grad für die jüngern Mensche in der Schdadt, die wo sich an ke Ruine mehr erinnern könne, kammer gar ned ofd genuch dran erinner, wie grausam so e Kriech is, erschd rechd wemmern vor der eichene Hausdür erleb muss. Ich möchd deshalb jedem embfehl, wenn nächsden Diensdaach um zwanzich nach neun die Gloggen läudn, emal e weng in sich zu gehn und sich vorzuschdell wie sich die Würzburcher bei dem Angriff wohl gfühld ham müsse. Ich schdell mich am sechzehnde März gern emal aufn Balkon, schau über die nächdliche Schdadt und versuch mer vorzuschdell wies wär, wenn blödzlich rund um mich rum Feuer und Exblosione wärn. Des sin so Momende, wo mer richdfich zu schädze lernd, dass mir seid fünfesechzich Jahr Friede ham und dass des so bleib muss. mehr ...
Wenn Sie am Wochenende noch nicht so genau wissen, was Sie machen wollen, und wegen der Kälte das Frühjahrsvolksfest scheuen, dann gehen Sie doch mal in den Kulturspeicher und ins Mainfränkische Museum. Die aktuelle Sonderausstellung „Ornament verbindet“ ist nämlich absolut einen Besuch wert. Schon allein deshalb, weil Sie ein solches Experiment in keinem anderen Museum zu sehen bekommen. Auch wenn man sich am Anfang etwas schwer tut, mit ein wenig Sehübung wird die Ausstellung immer interessanter. mehr ...
Die Absicht der Stadt, entlang der B 19 bei Rottenbauer eine Fläche für Windkraft auszuweisen, hat im vergangenen Sommer für heftigen Wirbel gesorgt. Vermutlich ohne Not. Die Deutsche Flugsicherung (DFS) hatte dem Rathaus nämlich schon im Mai 2009 mitgeteilt, dass sie Windrädern am geplanten Standort widersprechen wird. mehr ...
Es wird keinen Windpark bei Rottenbauer geben. Das steht seit einem Jahr fest, seit die Flugsicherung dem Regionalen Planungsverband und der Stadt ihr Veto mitgeteilt hat. Die Aufregung im vergangenen Sommer, die Bürgerproteste, die einen Stadtteil in Windkraft-Fans und -Gegner zu spalten drohten . . . mehr ...






























