Schon auf den ersten Blick ist die neue Ausstellung im Raum unter dem Innenhof der Kunsthalle beeindruckend: 800 kleinformatige Zeichnungen, dicht an dicht in einem breiten Band entlang der vier äußeren Wände gehängt. Ihnen gegenüber, auf den drei Innenwänden, präsentieren sich auf anthrazitfarbenem Untergrund 28 Originalradierungen von Rembrandt, Selbstporträts des niederländischen Künstlers (1606–1669), der sich mehr als hundert Mal selbst dargestellt haben soll. Die Radierungen sind Leihgaben der Kunstsammlungen der Veste Coburg. mehr ...
(ck) Als ein Wunder an Technik und Energie hat das Dance Magazine die Tänzerinnen und Tänzer von Philadanco anlässlich ihrer ersten Europatournee 2006 gefeiert. The Philadelphia Dance Company hat als eines der ersten afroamerikanischen Tanzensembles Maßstäbe gesetzt und besticht durch die Kombination aus archaischen und klassisch-modernen Elementen. Diese Company ist ein faszinierender, explosiver Schmelztiegel, der kraftvolle afroamerikanische Tanztradition, klassisches Ballett und Elemente der westlichen Jazz- und Modern Dance-Tanzsprache verbindet und unter einen außergewöhnlichen Hut bringt. mehr ...
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Die Termine mit Roger Cicero (11. September) und Quadro Nuevo (16. September) sind praktisch ausverkauft – hier können Fans nur noch auf etwaige Restkarten hoffen. Aber der Nachsommer 2010 hat noch einiges mehr zu bieten. Deshalb hier nochmal ein Überblick über das Programm (siehe auch die Juli/August-Ausgabe): mehr ...
Es gehört zu den ebenso liebenswerten wie rätselhaften Eigenschaften des Kulturbetriebs, dass er unbeirrbar an seinen Ritualen festhält. Ein Beispiel: Wenn ein neues Buch von Günter Grass oder Martin Walser erscheint, ist ihm die ungeteilte Aufmerksamkeit des Feuilletons sicher – auch wenn es schon ziemlich lange her ist, dass einer der beiden die Leser wirklich begeistert hat. Das Erscheinen eines neuen Buchs von Grass oder Walser ist ein Ereignis an sich. mehr ...
Eine Lochkamera ist die denkbar einfachste Kamera: eine Schachtel mit einem Loch, durch das Licht ins Innere fällt. Während die digitale Fotografie und vor allem die grenzenlosen Möglichkeiten, Bilder am Computer nachzubearbeiten, das Medium die letzten Reste der Wahrhaftigkeit kosten, entdecken Foto-Enthusiasten die Arbeit mit der Lochkamera (auch Pinhole-Kamera) als eine faszinierende Art der Rückbesinnung auf den ursprünglichen Gedanken: Licht fällt auf ein Medium und bildet unbestechlich und unerbittlich das Vorgefundene ab. mehr ...
Brandschutz und Sicherheitstechnik des Museums Georg Schäfer sind wieder auf dem neuesten Stand, nach gut zweiwöchiger Schließung wegen der Revisionsarbeiten ist das MGS seit einigen Tagen wieder geöffnet. Und mit ihm Teil 2 der Grafikpräsentation der Jubiläumsausstellung „Meisterwerke der Portraitkunst“ (siehe auch Juli/August-Ausgabe). mehr ...
Edgar Lösch hat die „Geschichte der alten Gasthäuser in Schweinfurt“ aufgeschrieben. Nach Bänden über die Schweinfurter Altstadt und über Heimatdichter legt er nun ein Buch über die Geschichte der Gastronomie vor – ebenso reich bebildert, ebenso akribisch recherchiert und ebenso lebendig erzählt. mehr ...
(maw) Fünf Jahre nachdem Leonie Swann mit ihrem Debüt „Glennkill“ einen Riesenerfolg landete, ist nun ihr neuer Roman erschienen. Auch das zweite Abenteuer der Schafe eroberte sofort einen Spitzenplatz auf den Bestsellerlisten. Am Mittwoch, 29. September, präsentiert Leonie Swann auf Einladung der Buchhandlung Collibri um 20 Uhr ihren neuen Schaf-Thriller „Garou“ in der Rathausdiele. Die Schriftstellerin wurde 1975 in der Nähe von München geboren. Während einer Irlandreise machte sie erstmals die Bekanntschaft von Schafen, die sie zu ihrem Erstlingswerk inspirierten. „Glennkill“ wurde in 25 Ländern veröffentlicht, verkaufte sich allein im deutschsprachigen Raum etwa zwei Millionen Mal und wurde mit dem „Friedrich-Glauser-Preis“ für das beste Krimi-Debüt ausgezeichnet. mehr ...
„Jazzbreeze“ heizt Disharmonie weiter auf, 2. Juli Die ausgezeichnete Dixieland/Chicago-Stil-Formation „Jazzbreeze“ aus Hamburg trieb mit ihrem perfekten Zusammenspiel, ihrer technischen Perfektion und mitreißenden Spielfreude die gefühlten Celsiusgrade noch einmal nach oben. Gut, die Disharmonie war an diesem Freitagabend nicht ausverkauft. Doch schon bei dem ersten „Please don't talk about me“ wippten die Füße, ein seliges Lächeln gedachte der „alten Zeiten“, anerkennender Applaus nach den Solo-Improvisationen und am Schluss. Damit sind wir schon bei der großen stilistischen Bandbreite der Band: Vom Cakewalk über den New Orleans Jazz und Dixieland bis zu dessen weiterführender Variante, dem Chicago-Stil, bei dem die Solo-Improvisation in den Vordergrund rückt. Manfred Herker mehr ...
Vier junge Frauen aus vier Ländern – Albanien, Italien, Spanien und Deutschland – bilden das Sorion-Quartett, das in den wenigen Jahren seines Bestehens einen beachtlichen Weg zurückgelegt hat. Nach der Meisterklasse in Würzburg hat das Ensemble jüngst nach Studien beim Vogler-Quartett sein Kammermusik-Diplom erhalten. Am Sonntag, 12. September, spielt das Quartett im Rahmen der „Saitenklänge“ um 18 Uhr in der Christuskirche Beethovens op. 95 in f-Moll („Quartetto Serioso“) und Nr. 5 B-Dur op. 92 von Dimitri Schostakowitsch. mehr ...
(maw) Am Samstag, 25. September, findet um 17 Uhr in der St.-Johannis-Kirche ein Benefizkonzert des Mädchenchores junge stimmen schweinfurt unter dem Titel „Instruments of Peace“ statt. Die Mädchen zwischen neun und 17 Jahren präsentieren unter der Leitung von Andrea Balzer gemeinsam mit der Pianistin Barbara Anton-Kügler Bob Chilcotts anspruchsvolle „Mass of peace“ und „A little Jazz-Mass“ für gleichstimmigen Chor und Klavier. mehr ...
(ck) „Walter Plathe liegt die Figur des Zille sehr am Herzen. Er ist Mitglied der Zille-Gesellschaft und beschäftigt sich seit langem mit dem Maler und dessen Texten“, erzählt Autor Horst Pillau über die Entstehungsgeschichte seines neuen Stückes. „Deswegen hat er mich angesprochen und darum gebeten, ein Stück über den Berliner Künstler zu schreiben.“ mehr ...
(ck) Die „Besonderen Konzerte im Theaterfoyer“ erfreuen sich einer immer stärker werdenden Anhängerschar. Am Freitag, 29. Oktober (19.30 Uhr, Foyer-Konzertmiete und Konzertmiete I „F“) sind Freunde zu Gast: Das Ehepaar Barbara Anton-Kügler (Klavier) und Matthias Kügler (Klarinette) ist nicht nur dank seiner Lehrtätigkeit an der Musikschule eine feste Größe im Konzertleben der Stadt. Die beiden treten als Duo Concertant auf und werden bei ihrem Foyerkonzert das Programm „Melancholie und Burleske“ mit Werken von Nino Rota, Eugene Bozza, Antoni Szalowski, Francis Poulenc, Alban Berg und Max Reger präsentieren. mehr ...
(ck) Am Donnerstag, 28. Oktober (19 Uhr, fremdsprachiges Theater im freien Verkauf) wird „La compagnie théâtre Tour de Force“ die Moliere-Komödie „Le Malade imaginaire“ in französischer Sprache präsentieren. Moliere nimmt darin naive Medizingläubigkeit reicher Kranker aufs Korn – wie er in anderen Stücken Geiz, Heuchelei oder Adelshörigkeit entlarvt. mehr ...
(ck) Vier Termine bietet das Theater im Herbst außerhalb der Abos an, einer davon ist Franz Lehárs Erfolgsoperette „Paganini“ mit den Welthits und Ohrwürmern „Gern hab ich die Fraun geküsst“, „Liebe du Himmel auf Erden“, „Niemand liebt dich so wie ich“ und „Einmal möchte ich was Närrisches tun“ am Montag, 25. Oktober, 19.30 Uhr (Theater außer Abo im freien Verkauf, Vorverkauf ab 11. September) und am Dienstag, 26. Oktober, 14.30 Uhr (Senioren-Abo II), in einer Inszenierung der Operettenbühne Wien Heinz Hellberg. Der ungeheure Erfolg dieses Werkes (Uraufführung 1925 in Wien) hat Lehárs Bemühungen recht gegeben, dem Publikum nicht nur fröhliche Unterhaltung, sondern auch Empfindungen und bewegende Erlebnisse auf der Bühne zu bieten. Die Geschichte um den berühmten Teufelsgeiger Paganini, der in allerlei Liebesturbulenzen gerät, ist dank ihrer eingängigen Melodien ein unvergänglicher Klassiker. mehr ...
(ck) Der Schauspieler, Musiker und Sänger Ron Williams ist ein Garant für engagiertes Theater, das unter die Haut geht. Das hat er in der Verkörperung des Martin Luther King oder als Ray Charles bewiesen. Jeweils um 19.30 Uhr am Donnerstag, 21. Oktober (Gemischtes Abo Ring C), Freitag, 22. Oktober (Ring A), Samstag, 23. Oktober (E) und Sonntag, 24. Oktober (D) ist Williams nun als Nelson Mandela in der „Nelson Mandela Story – Endlich frei“ (Schauspiel mit Musik von Gerold Theobalt in der Regie von Barry L. Goldman) zu erleben: „Mit einer starken Präsenz und einer einfühlsamen Verwandlungsfähigkeit hauchte Ron Williams der südafrikanischen Kultfigur Nelson Mandela packendes Leben ein.“ (WAZ 2009 zur Premiere). mehr ...
(ck) Am Dienstag, 19. Oktober um 19.30 Uhr (Konzert außer Abo im freien Verkauf) gibt es ein Wiedersehen mit dem Heeresmusikkorps 12 Veitshöchheim, das im Rahmen einer Benefizveranstaltung des Rotary-Clubs Schweinfurt unter der Leitung von Oberstleutnant Burkard Zenglein im Theater gastiert. mehr ...
(ck) 2006 landete der Wiener Journalist und Autor Daniel Glattauer mit seinem Roman „Gut gegen Nordwind“, der sehr heutigen Geschichte von Emmi und Leo und ihrer von einer fehlgeleiteten Mail gestifteten Net-Bekanntschaft, einen Bestseller. Im realen Leben ist Emmi gebunden, doch die Geschichte, wie sie dank und mit Leo in eine fragile Traumwelt entflieht, hat sehr viel Charme und bietet starke Identifikationsfiguren. Die Uraufführung der Dramatisierung in Wien am Theater in der Josefstadt im Mai 2009 war ein Riesenerfolg. mehr ...
(ck) Im Juli blickte die Konzertwelt nach Bamberg: Dort fand zum ersten Mal die „Biennale Bamberg“ statt, bei der sich die Bamberger Symphoniker vor immer ausverkauftem Haus dem Spätwerk Gustav Mahlers widmeten. In eine ganz andere Richtung geht der Konzertauftakt der Spielzeit 2010/2011, stehen doch am 10. wie am 15. Oktober bei den Konzerten der Bamberger die russischen Großmeister Dmitri Schostakowitsch und Sergej Prokofieff auf dem Programm. mehr ...
(ck) Kein Schlagzeug, kein Klavier, keine Hintergrundmusik und – vor allem – keine Banjos. Dieses schrammelnde, zupfende und singende Ensemble löst Begeisterungsstürme aus, wo auch immer es auftritt: The Ukulele Orchestra of Great Britain – einer der außergewöhnlichsten Music-Acts der Welt – wird am Mittwoch, 6. Oktober, um 19.30 Uhr (Konzert außer Abo im freien Verkauf, Vorverkauf zwischen 19. und 31. Juli und ab 11. September), sein Debüt in Schweinfurt feiern. Die Kultformation aus London bietet Virtuosität und britischen Humor. Und ein einzigartiges Konzert mit Weltklasse-Musikern, die sich für diesen Abend mit ihrer Ukulele bewaffnet haben und scharf schießen. mehr ...
(ck) Ein moderner Klassiker eröffnet jeweils um 19.30 Uhr am Donnerstag, 30. September (Schauspielmiete Ring BLAU), und Freitag, 1. Oktober (ROT) in der Inszenierung des Alten Schauspielhauses Stuttgart die 44. Spielzeit des Theaters Schweinfurt. „Endstation Sehnsucht“ gehört auf deutschen und deutschsprachigen Bühnen zu den meistgespielten Stücken. So stand und steht es nach Angaben des Deutschen Bühnenvereins seit 2004 an 37 festen Häusern auf dem Spielplan. mehr ...
(gjg) Aus Lübeck und aus Niederbayern, aus Gelsenkirchen und Zwickau kommen die Straßenmusiker und -künstler am Samstag, 18. September, zum 12. Straßenmusikfestival „Pflasterklang“ des KulturPackts. An 18 Plätzen in der Innenstadt spielen 36 Musiker und Gruppen auf – unter ihnen viele aus der Region. Dabei sind alle Stilrichtungen vertreten, Jazz und Klassik, Liedermacherei und Trommeln, Weltmusik und Fränkisches – an jeder Ecke ein anderer Klang, in jeder Gasse Musik ohne Bühne, handgemacht direkt auf der Straße. mehr ...
(gjg) Musik, Lesungen, Theater, Tanz, Comedy und Kurzfilm, ein kleiner Straßenzirkus, ein großes Feuerwerk und einiges mehr sind für die Nacht der Kultur des KulturPackts am Samstag, 9. Oktober, angekündigt. Die 13. Kulturnacht geht mit neuem Konzept an den Start: Die Kultur-Orte – darunter Ladengeschäfte und leerstehende Häuser – werden rund um den Marktplatz konzentriert, ein Veranstaltungszentrum wird die Alte Reichsvogtei sein, die Programmstruktur soll übersichtlicher werden, und an einigen Orten gibt es Themenabende: Klezmer, Satire, Südamerikanisches oder Orientalisches. mehr ...
(maw) Am Sonntag, 19. September, zeigt das KuK – Kino und Kneipe um 12.30 Uhr den Film „Zwei halbe Leben sind kein Ganzes“ von 2008. Die Filmmusik stammt von Quadro Nuevo, die am 16. September beim Nachsommer auftreten (nur noch wenige Restkarten). Servet Ahmet Golbol (Drehbuch und Regie) ist für ein Publikumsgespräch anwesend. mehr ...
(maw) Am 13. September beginnt im Rathaus die Einschreibung für das Wintersemester der Volkshochschule. Am Freitag, 24. September, nimmt die vhs am Deutschen Weiterbildungstag teil. Von 15 bis 21 Uhr gibt es im „offenen Haus der Bildung“ in der Schultesstraße 19 b kostenfreie Schnupperangebote und kulinarische Überraschungen. Themenschwerpunkt ist Goethes Farbenlehre mit Ausstellung, Vorträgen, Workshops und Ausschnitten aus dem Gesamtprogramm. Das vhs-Programmheft erscheint am 10. September und ist im Rathaus erhältlich. mehr ...
Der Sprachbewahrerpreis 2010 des Vereins Deutsche Sprache, Regionalgruppe 97 – Sprachkultur Mainfranken, geht an Hans Driesel. Frühere Preisträger waren Michael Glos, der Journalist Herbert Scheuring oder der Schauspieler Markus Grimm. Der Preis wird am Samstag, 18. September, in der Rathausdiele überreicht. Driesel wird aus seinem Programm „Schieß mir den Apfel von der Birne!“ vortragen (15 Uhr, Eintritt frei). Der Verein setzt sich angesichts der Anglisierung und Verarmung der Sprache für eine Bewahrung und Weiterentwicklung der deutschen Sprachkultur ein. Die Laudatio hält der Vorsitzende der Regionalgruppe, der Wiesentheider Arzt Bernhard Sturn. mehr ...
Der Film, gedreht 2000, startete 2002 als „The Antman“ bei der Berlinale, hatte über 50 Festivaleinladungen weltweit und war nominiert für „Best European Fantastic Picture“ und „First Movie Award“ von Premiere. Denn verschwand er spurlos von der Bildfläche. Heute heißt er „Antrage“, und seit einigen Tagen ist endlich die DVD im Verkauf: Regisseur Christoph Gampl sind Erleichterung und Stolz anzumerken, dass die achtjährige Odyssee seines ersten Spielfilms zu Ende ist. Gampl, 1969 in Schweinfurt geboren, hat am Humboldt-Gymnasium Abitur gemacht und an der Hochschule für Film und Fernsehen Potsdam-Babelsberg studiert. Er lebt in Berlin und wurde 2000 mit dem Kulturförderpreis der Stadt Schweinfurt ausgezeichnet. mehr ...
(maw) Der siebte von neun Schweinfurter Bauernmärkten dieses Jahres findet am Samstag, 4. September, von 8.30 bis 14 Uhr auf dem Marktplatz vor dem Rathaus statt. Die Bauern aus der Region haben dabei ein reichhaltiges Angebot: Holzofenbrot, Blechkuchen, Fleisch, Hausmacher Wurstwaren, Schinken, Ziegenkäse, Schnäpse und Liköre, Fruchtsäfte, Obst, Gemüse, Geflügelprodukte, Eier, Nudeln, Fruchtaufstriche, Honig und vieles mehr. mehr ...
(maw) Am 11. und 12. September – Samstag von 11 bis 23 Uhr und Sonntag von 11 bis 19 Uhr – veranstaltet die Stadt Schweinfurt das zweite mittelalterliche Bürgerfest an der östlichen Stadtmauer. Eines der eindeutigen Kennzeichen einer mittelalterlichen Stadt – neben dem Geldprägerecht und der Eigenständigkeit der Gerichtsbarkeit – war die umgebende Befestigungsanlage. Sie diente zum Schutz vor Feinden und der Aufrechterhaltung der Ordnung innerhalb der Stadtmauern, sie war aber auch Wahrzeichen, das den Wohlstand der Stadt bezeugte. mehr ...
(gd) Die Stadt Paris ist dem Künstler Jochen Stücke ans Herz gewachsen. Mit den Augen des Kunst- und Geschichtsinteressierten geht er durch die Straßen der Metropole. Dieser Blick schlägt sich in den Themen seiner Zeichnungen nieder – zum Beispiel Häuser, in denen Literaten wie Balzac und Zola oder Künstler wie Doré und Daumier lebten oder verkehrten. mehr ...
(tre) Das Filmforum zeigt auch im Herbst und Winter – immer montags, 19 Uhr – internationale Filme im Original mit Untertiteln (nur wenn keine vhs-Kurse anwesend sind, werden die Filme auf Wunsch des Publikums in synchronisierter Fassung gezeigt). Thematische Schwerpunkte sind „Musik“ und „Paris“, letzteres in Kooperation mit dem Museum Otto Schäfer, begleitend zur Ausstellung „Jochen Stücke – Paris, Album I“ vom 26. September bis zum 28. November (siehe Seite 22). mehr ...
Felsbrocken im Schnee, ein schroffer Bergkamm, Steine an einem reißenden Bach, eine blau-weiße Gletscherwand – diese Landschaftsszenen könnte es geben. Ein Bergwanderer fühlt sich sofort erinnert an Gegenden, die er durchstreift, an Ausblicke, die er genossen hat. Obwohl sie also so wirklich erscheinen, sind es keine realen Landschaften, die Stefan Wehmeier malt, sondern „innere“, wie er es formuliert. Unter dem Titel „Naturstücke“ zeigt der 55-jährige im Allgäu lebende Künstler in der Sparkassengalerie Schweinfurt Malerei auf Leinwand und Papier der letzten drei Jahre. mehr ...
(her/kwi) Bis 19. September ist die Ausstellung „Totale“ in der Kunsthalle noch zu sehen. Die Bildhauerin Ingrid Hartlieb zeigt Skulpturen und Zeichnungen, die in engem Zusammenhang miteinander stehen. Am Anfang steht immer die Zeichnung, mit deren Hilfe sich die Bildhauerin langsam an eine Form herantastet, bis sie sicher ist, sie auch als Skulptur verwirklichen zu können. Nicht nur die Form, auch die spätere Größe stehen zu diesem Zeitpunkt fest. mehr ...
Erich Schneider, Leiter der Kunsthalle, hat den Bildhauer und Maler Norbert Kleinlein einmal einen „Langstreckenläufer“ genannt, weil dieser einmal gefundene Themen immer wieder aufgreift und weiterentwickelt. Die Architektur ist ein solches Lebensthema. Bei der diesjährigen Großen Kunstausstellung im Haus der Kunst in München zeigt Kleinlein eine Arbeit mit eindeutigen Architektur-Bezügen. Sie trägt den Übertitel „Real Estate“. mehr ...

















































