(ul) Die Weidenmühle ist ein kleines Paradies, besonders für Kinder. Hier kann man reiten, mit Hunden herumtollen Hasen und Meerschweinchen streicheln. Die alte Mühle liegt mitten in der Natur, und Antje Keidel hat sich mit ihr einen Jugendtraum erfüllt: Vor fünf Jahren hat sie sich mit ihren Erlebnisprogrammen selbstständig gemacht und bietet seitdem Kurse und Freizeiten für Erwachsene und Kinder an. Der Weg dahin war allerdings alles andere als gerade. mehr ...
Als zweite und dritte Gemeinde im Landkreis Schweinfurt haben nach Schwebheim nun auch Bergrheinfeld und Sennfeld Resolutionen gegen eine Laufzeitverlängerung für das Kernkraftwerk Grafenrheinfeld (KKG) verabschiedet. Sie wollen den entsprechenden Appell an die Bundes- und Landesregierung richten. Die Argumentation beider Papiere ähnelt sich sehr stark: Die Gemeinden machen vor allem Sicherheitsbedenken und den Vorrang alternativer Formen von Energiegewinnung geltend. mehr ...
(kab) Danke, Danke, Danke! Wir sind durchweg begeistert von den Bildern, die Sie, unsere Leser, bei der Sommeraktion „Zeitung auf Reisen“ schicken. Und davon, wo das Schweinfurter Tagblatt in diesem Sommer schon war: ob in Schweden, in den USA, in Kroatien, in Paris – oder, oder, oder. Mit einer solchen Resonanz auf unsere Sommeraktion haben wir nicht gerechnet. Allerdings, die letzten Tage sind angebrochen. Übernächste Woche beginnt wieder die Schule, die schönste Zeit des Jahres neigt sich langsam dem Ende – und wettertechnisch ist der Sommer ohnehin schon vergessen. mehr ...
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Den vierten Wildunfall innerhalb von zwei Tagen hat die Polizei im Landkreis Schweinfurt registriert: Gleich zwei beschädigte Pkw sind das Resultat eines Unfalles am Freitagmorgen, den ein Reh verursacht hat. Dafür musste es mit seinem Leben bezahlen. Zunächst lief es auf der Staatsstraße bei Thomashof gegen einen Pkw und wurde dann gegen einen nachfolgenden Wagen geschleudert. – Am Donnerstagmorgen hat ein Reh die Ortsverbindungsstraße zwischen Stettbach und Rundelshausen überquert. Dabei stieß es mit einem Wagen zusammen und verlor sein Leben. Schaden: 1500 Euro. mehr ...
Die Steinach plätschert über das Mühlrad, 40 Wanderer singen fröhlich: „Es klappert die Mühle am rauschenden Bach.“ Der Ortsgeschichtliche Arbeitskreis hatte wieder zu einer Exkursion eingeladen. Diesmal ging es ins Schweinfurter Oberland, um Mühlenromantik zu genießen. Wanderführer Hans Schömburg machte den Ausflug zu einer echten Erlebniswanderung, da gab es nicht nur Informationen, sondern auch Geschichten und gemeinsames Singen. mehr ...
(gh) Für seinen „verhaltenen Zweck-Pessimismus“ und seine „solide Haushaltswirtschaft“ wurde er gelobt; und fühlt sich jetzt vom aktuellen Haushaltsstand bestätigt: Bergrheinfelds Kämmerer Jochen Hart. Sein Zwischenbericht über die Finanzlage der Gemeinde gab in der Gemeinderatssitzung Anlass zur Hoffnung auf einen „kleinen Überschuss“ am Jahresende. Und das trotz Wirtschaftskrise und den daraus resultierenden Steuereinbußen. Hart's ausgegebener Sparkurs für 2010 zahlt sich also aus. mehr ...
(ng) Als positives Signal wertet man in Sennfeld das Antwortschreiben der Staatssekretärin im Bayerischen Wirtschaftsministerium, Katja Hessel, an Bürgermeister Emil Heinemann. Soweit möglich, so Hessel, sollte über die Ansiedlung von großflächigem Einzelhandel in Grenzbereichen wie zwischen Schweinfurt und Sennfeld nicht mehr so starr entschieden werden wie bisher. Dort, wo möglich und nötig, sollte die Genehmigung flexibler gehandhabt werden dürfen, heißt es in dem Schreiben Hessels, über das Heinemann den Gemeinderat informierte. mehr ...
(ul) Für das Baugebiet Nord 2 vergab der Gemeinderat Grafenrheinfeld in seiner letzten Sitzung die Planungsarbeiten. Danach ging es darum, den Verkaufspreis für die neuen Grundstücke festzulegen. Der Rat beschloss, den bisherigen Preis von 90 Euro pro Quadratmeter beizubehalten. Damit liege man im unteren Bereich der marktüblichen Preise, erklärte Kämmerer Hubert Schröder. Zu diesem Quadratmeterpreis kämen noch die Erschließungskosten für Kanal und Straßenbau, die nach Schätzung des Kämmerers zwischen 35 und 40 Euro ausmachen. mehr ...
(ue) Sie soll ein Rettungsboot im Alter sein: Für die Betreuungsgruppe „Die Arche“ in Dittelbrunn sucht Tanja Back von der Kreis-Fachstelle des Diakonischen Werks für pflegende Angehörige weiterhin ehrenamtliche Mitarbeiter. In See sticht die Arche ab Mittwoch, 29. September, im gleichnamigen evangelischen Gemeindezentrum. Die Gruppe trifft sich dann jeweils mittwochs, 14 bis 17 Uhr. Anmeldungen sind weiter möglich. mehr ...
(ue) Es klapperten die Hufe und ertönten feierlich die Vuvuzelas: Ganz stilecht war er nicht, der Auftakt der großen Krönungsturnei im Gaden-Hof der Kirche St. Cosmas und Damian. Dabeisein ist alles, hieß es für 26 Kinder, als ein neues Regentenpaar gesucht wurde. Zu diesem Behufe luden ihre Majestät Königin Margarete (aus dem Hause Klepsch) sowie seine Königliche Majestät Roland (derer von Strauß) zum Turnier mit Schwertkampf und Speerwurf ein. mehr ...
Am 7. Oktober kommt es zum Kirchweih-Krisen-Gipfeltreffen zwischen dem Schweinfurter OB Sebastian Remelé und den Bürgermeistern Peter Neubert (Bergrheinfeld) und Peter Seifert (Niederwerrn). Grund: Die Vereine in beiden Orten, die die traditionsreichen Kirchweihfeste ausrichten, klagen über Einnahmeverluste. Ihre Feiern kollidierten am vergangenen Wochenende mit dem erstmals stattfindenden Stadtfest. Nach Wunsch der Vereine soll dieses künftig um eine Woche vorverlegt werden. mehr ...
(fr) Ihr Vorbild ist Goethe, der mit dem Kutschenwagen über die Alpen gereist ist. Am 15. Mai hat sich Familie Hofsaes in ihrem Heimatort Bistagno in der Nähe von Turin auf den Weg gemacht. Mit vier Kindern und drei Eseln. Ihr Ziel: die Oma im thüringischen Sondershausen. 1300 Kilometer entfernt. mehr ...
(mjs) Das Kreisaltenheim weist die Gewerkschaftskritik an seinem neuen Beschäftigungsmodell zurück. Frank Firsching (DGB) und Jürgen Dietz (ver.di) hatten in einer Pressekonferenz am Dienstag die Praxis moniert, dass die landkreiseigenen Betreibergesellschaften der Geomed-Klinik und des Altenheims eigene Service-GmbHs gründen und in die Leiharbeit einsteigen, um Kosten zu sparen; dafür haben sie Landrat Harald Leitherer verantwortlich gemacht. Er hat sich dazu bisher nicht geäußert, jedoch heißt es in einer Mitteilung der Altenheim-Geschäftsführerin Simone Falkenstein, dass von „Lohndrückerei“ keine Rede sein könne. Man habe die Servicefirma, über die künftig die Beschäftigten eingestellt und an den „Mutter-Betrieb“ verliehen werden, gegründet, um einen Haustarifvertrag zu installieren. mehr ...
Wer in den vergangenen Wochen in Urlaub war und jetzt zum ersten Mal am Balthasar-Neumann-Platz in Werneck vorbeikommt, bei dem stellt sich unweigerlich ein Aha-Effekt ein. Im Verlauf des Augusts hat sich nämlich beim Ärztehaus einiges getan. Eine markante Verwandlung. Das Haus ist zum Großteil hinter einem Vorhang aus Holzlamellen verschwunden, der – je nach Standort des Betrachters – das dahinter liegende Gebäude mehr oder weniger stark verhüllt. Ein architektonischer Trick, der den Platz in einem neuen und ungewohnten Bild erscheinen lässt. Einem, das nicht jedem gefällt. mehr ...
Bei einer Routinekontrolle am Mittwochabend ist einer Polizeistreife in Euerbach ein 53 Jahre alter Autofahrer aufgefallen. Er konnte den Beamten keinen Führerschein präsentieren. Dieser war ihm im Mai vergangenen Jahres nach einer Häufung von Verkehrsverstößen vom Landratsamt entzogen worden. mehr ...
(ac) „Sie sollten es sich unbedingt einmal anschauen“, sagt Christa Kupfer immer wieder. Auch wenn sie seit Jahren nicht mehr in Gochsheim lebt, bleibt sie doch für immer verbunden mit der dortigen Kirchweih und ist stolz darauf. Vor 40 Jahren war sie mit ihrem heutigen Ehemann Klaus eines von fünf Planpaaren – und wird diese Kirchweih nie vergessen. mehr ...
Beim Ferienspaßprogramm in Schwebheim wollte man einmal etwas speziell für die älteren Kinder anbieten, da sich die meisten Aktionen an Jüngere wenden. Also lud Petra Klein von der Ortsgruppe der Wasserwacht zum Schnuppertauchen ins Schwimmbad ein. Nach dem Erfolg des Schnorchelkurses im vergangenen Jahr war der Tauchkurs nun sozusagen das Aufbauprogramm. Zwölf Jugendliche im Alter von zwölf bis 17 Jahren nahmen daran teil und alle waren mit Begeisterung dabei. mehr ...
Sie haben schnell und unbürokratisch geholfen. Bei dem Giftunfall in der Lauer in Stadtlauringen am 25. September 2009 bat man mehrere Landwirte, das verunreinigte Wasser mit Güllefässern nach Poppenlauer zu fahren. Bereits im März machten die Bauern darauf aufmerksam, dass sie noch keine Vergütung für ihren Einsatz bekommen hatten (wir berichteten). Bis heute hat sich daran nichts geändert. mehr ...
Alternative Energiegewinnung und die USA? Das passt irgendwie nicht zum Image der Supermacht. „Das stimmt“, sagt der US-Generalkonsul in München, Conrad R. Tribble. Aber dieses Image stimme eben nicht: Man sei in dieser Frage zwar nicht so weit wie Deutschland, komme aber voran. Tribble besuchte zusammen mit dem Grünen-Bundestagsabgeordneten Hans-Josef Fell (Hammelburg) die Region und ließ sich unter anderem Stromanlagen zeigen. Die Windräder bei Schraudenbach standen ebenso auf dem Programm. mehr ...
(gh) „Ich hab's satt!“, resümierte Bürgermeister Peter Neubert und begründete seinen rigorosen Vorstoß gegen die Zustände in der Richtbergstraße. „Mir fällt keine andere Lösung mehr ein.“ Ein Lastwagen-Parkverbot auf den Seitenstreifen wird nun ausgeschildert. Und zwar im vorderen Bereich bis etwa zur Zufahrt Schenker. mehr ...
(mjs) Die Berichterstattung über die DGB- und ver.di-Kritik an der eingeschlagenen Praxis des Landkreises, aus Kostengründen tariflose Servicegesellschaften für die Geomed-Klinik und das Kreisaltenheim zu gründen, findet im Internetportal dieser Zeitung ein großes Echo. Die bis Mittwochnachmittag eingestellten Kommentare lehnen dieses Modell nahezu einhellig ab. mehr ...
(mjs) „Ich bin entsetzt.“ Das schreibt der SPD-Bundesabgeordnete Frank Hofmann (Volkach) in einer Mitteilung zur Berichterstattung über die diskutierte Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken. Darin hat ein Sprecher des Betreibers E.ON einen Zusammenhang zwischen den großen Investitionen des vergangenen Frühjahrs in das 29 Jahre alte Kernkraftwerk Grafenrheinfeld (KKG) und einem verlängerten Betrieb zurückgewiesen. Er war zitiert worden, dass der Betreiber die Anlagen schon immer so modernisiert habe, dass sie bis zum Ende des technischen Lebensalters betrieben werden könnten, das bei etwa 60 Jahren liege. mehr ...















































