Naser kehrt zur CSU zurück
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Der Bayerische Noch-Sparkassenpräsident Siegfried Naser ist wieder in die CSU eingetreten. Dies bestätigte der CSU-Kreisvorsitzender und Landtagsabgeordnete Otto Hünnerkopf auf Anfrage der Main-Post.
Naser, seit 1. Oktober 2000 Präsident des Sparkassenverbandes Bayern und seit 1. Juli 2007 Aufsichtsratsvorsitzender des Deutschen Sparkassenverlages, war überraschend im Oktober 2008 aus der CSU ausgetreten. Begründung damals: Als Sparkassenchef und stellvertretender Aufsichtsrat der BayernLB wolle er politisch neutral sein.
Dass Naser jetzt wieder das CSU-Parteibuch besitzt, hatte die „Süddeutsche Zeitung“ gemeldet und sich dabei auf den unterfränkische CSU-Bezirksgeschäftsführer Gerhard Schmitt berufen. Demnach soll Naser bereits seit Herbst vergangenen Jahres wieder dem Sommeracher CSU-Ortsverband angehören.
Seinen Posten als Bayerns Sparkassenpräsident wird Naser Ende dieses Monats wegen der Affären um die Landesbank und des Verlustes von 3,7 Milliarden Euro niederlegen. Sein Vertrag sollte ursprünglich bis Anfang 2016 laufen. Bei einem Jahresgehalt von knapp 600 000 hatte sich 59-Jährige noch Gehaltszahlungen in Höhe von 1,5 Millionen Euro zusichern lassen.
Münchens Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) warnte den Sommeracher damals öffentlich davor, sein Ausscheiden mit hohen finanziellen Ansprüchen zu verbinden. Manager, die „Milliarden in den Sand gesetzt haben“ hätten, dürften hinterher nicht Millionen kassieren. Ude forderte Naser auf, sich mit seiner Pension als Landrat zu begnügen.
Eine Forderung, die vergangene Woche auch die Kreis-Grünen in einem offenen Brief aufgriffen und an Naser appellierten, dass die 1,5-Millionen-Euro-Abfindung „moralisch nicht vertretbar“ sei. Dieses Verhalten „gefährdet die Stabilität der Demokratie“ und würde die Politikverdrossenheit fördern.
Auf den Brief folgten heftige Reaktionen im Internet. „Vor so was habe ich mal Respekt gehabt!“, zählt dabei noch zu den harmloseren von einem Dutzend Beiträgen. Mehrere Leser nutzten das Forum von mainpost.de, um weitere „offene Briefe“ an Naser zu schreiben – der Faschingszeit entsprechend teilweise in gereimter Form („Und das Malheur, milliarden schwer, haben Sie uns eingebrockt, einfach frech das Geld verzockt.“).
Ein weiterer Beitrag nennt sich „Siegfried Saga“ und kommt zu dem Schluss, dass es für alle besser gewesen wäre, wenn Naser Landrat geblieben wäre.
Weitere Schreiber beschäftigen sich mit der Rolle der CSU sowie dem Unterschied zwischen oben und unten: „Normalbürger werden vom Finanzamt wegen Kleinigkeiten verfolgt, während diese Spezialisten die Steuergelder verdummen.“
Ein Diskussionsteilnehmer weißt darauf hin, dass Naser „vielleicht auch nur getäuscht worden ist und auf den Rat von falschen Freunden gehört“ habe. Gleichzeitig schließt sich ein großes „ABER“ an: „Nachdem die Sache so in einem Desaster geendet hat, sollte man die Konsequenzen ziehen. Der Gipfel der Unverschämtheit ist die üppige Abfindung.“
Auch wird die Frage gestellt, warum es „in diesem Metier überhaupt einen so gut dotierten Vertrag mit langer Laufzeit ohne ein Kündigungsrecht bei offensichtlicher Unfähigkeit und Fehleinschätzung“ gibt.
Ein Beitrag lobt den offenen Brief der Kreistagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen und fordert: „Diesem Brief sollten sich auch andere politische Gruppierungen anschließen.“
Einen Hoffnungsschimmer glaubt ein Schreiber entdeckt zu haben: Er zitiert den designierten Naser-Nachfolger mit der Aussage „Wir sind gut beraten, das Gehalt des Präsidenten auf ein vertretbares Maß zu reduzieren.





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später alles unternommen, damit dies nicht publik werden sollte.
Herrn Naser geht und ging es immer nur um seinen eigenen Vorteil.
Auf solche Leistungsträger kann unsere Gesellschaft verzichten.
Die vo dort dringg i erscht amoal niggs mähr, solln sa sälber sauf, dia Naserfäns.
ein schönes Bild unseres fränkischen Versagers an vorderster Finanzfront. Natürlich passsiert Ihm nichts. wer sollte Ihm auch etwas ans Zeug flicken. Nicht mal die Internationale Presse fordert Genugtun, von der heimischen ganz zu schweigen.
Ich denke , er wird sich in 3 Jahren um den Posten des Sommeracher
Bürgermeisters, oder vieleicht OB in KT bewerben.
So ein Genie solllte doch nicht brachliegen?
ODER WIRD ER DOCH EINGESPERRT ? Wäre auch eine Möglichkeit.
Hoffentlich verschont er wenigstens die Bevölkerung davor, sich um politische Ämter zu bewerben. Das Volk ist nämlich bereits restlos bedient !
Bin ganz ehrlich hätte auch keinen Moment gezögert. Ein mit Millionen von Euro dotierter Posten, wo du für keinerlei Fehler haftbar gemacht werden kannst? Denke die hier meckern, sind nur neidisch auf ihn. Schuld ist nicht er, sondern alle Wähler, die diese Filzpartei wählen.
Es ist ja nicht der erste Fall, es geht ja schon seit Jahrzehnten so. Und wenn einer sagt, er weiss nichts von dem Filz, gehört ihn das Wahlrecht meiner Meinung nach entzogen. Jeder Mensch, macht Fehler, sicherlich, aber wenn wir Steuerzahler und Wähler solche Fehler mit Millionen belohnen, sind wir ja Schuld, Naser wäre ja blöd, wenn er das Geld nicht mitnehmen würde.
Jeder von uns würde es auch mitnehmen, wenn einer ohne Schuld ist werfe er den ersten Stein, steht irgendwo. Wir sind das Volk, wir machen die Gesetze. Und wenn die CSU das nächste Mal nen anderen Kandidaten hat als Seehofer bekommt sie wieder die Mehrheit, wetten?
Nicht Naser ist Schuld, nicht die Landesbank und auch nicht die CSU. Jeder ist Schuld, der diesen Beamtenstaat unterstützt. Diese Leute sind ANGESTELLTE von UNS.
Ich sehe leider immer mehr Parallelen bei der jetzigen Politik zur Weimarer Republik. Beamte beherrschen uns immer mehr. Habe nichts gegen Beamte, die meisten sind halt Weltfremd und kriegen von täglichen Überleben nichts mit. Auch kein Wunder, wenn ich Anfangs des Monats das Gehalt bekomme, ohne etwas dafür geleistet habe und wenn ich bis Ende des Monats auch nichts geleistet habe bekomme ich auch keine Abzüge mehr. Meine hier nicht die "kleinen" Beamten, die draussen an der Front sind (Polizei, Beamte in Behörden mit Bürgerkontakt).
Und was nach der Weimarer Republik gekommen ist, wissen wir alle. Glaube fast immer mehr Leute wollen diese Verhältnisse wieder, vor allen welche in höhere Positionen.







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