Erst die Arbeitsplätze, dann die Wohnungen
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Moser verweist darauf, dass der Kitzinger Immobilienmarkt bereits heute einen Leerstand von insgesamt 750 Wohnungen (ohne die 750 Wohnungen in den Marshall Heights) zu verkraften habe. In dieser Situation stelle die Ausweisung von Wohnraum auf den Konversionsflächen außerhalb der Stadt eine große Gefahr für eine nachhaltige und positive Stadtentwicklung dar. Nachdem die Mehrheit im Stadtrat den Antrag auf Rückbau im letzten Jahr abgelehnt habe, fordere die CSU, „eine unverhältnismäßige Wohnraumausweisung außerhalb der Kernstadt planungsrechtlich zu untersagen“.
Moser reagiert einmal auf eine Veröffentlichung des bayerischen Landesamtes für Statistik. Die Daten wiesen auf einen starken Rückgang der Bevölkerung in der Region in der Zukunft hin. Zum anderen verweist Moser auf Verkaufsanzeigen vom Wochenende, die die Bima geschaltet hat. Sie sehen den Verkauf von Wohnhäusern auf den Konversionsflächen wie dem Richthofen-Circle (Offiziersheim) oder dem Colette Circle (links der Straße nach Großlangheim) vor. Diese Anzeigen bestätigen laut Moser die von der Bima mündlich angekündigte aktive Vermarktung der Wohngebäude. Höchste Zeit für Moser, dass die Stadt aktiv wird.
Das vorgeschlagene Verbot würde auch nur eines bringen: nämlich ordentlich Beschäftigung für diverse Rechtsanwälte und damit weitere (unnötige) Kosten für die Bürger/innen, wenn die Bima auf das Verbot pfeift (was sie kann und wahrscheinlich damit durchkommt) und die Stadt KT sie dafür verklagt (was sie kann, aber vermutlich nix bringt). Anstatt sinnlos auf die Pauke zu hauen, sollte Herr Moser lieber zusehen, dass er Betriebe und damit Arbeitsplätze nach Kitzingen holt. Sich darauf zu beschränken zu sagen, das sei der Job des OB, ist zwar billig, aber nicht erschöpfend und reicht in den Augen eines halbwegs mit dem Vorgang vertrauten Außenstehenden bestenfalls für die Zensur "mangelhaft". Für das Amt des OB qualifizieren tut Moser sich damit jedenfalls nicht, wenn er das im Auge haben sollte - da wäre mehr Aktivität(!) erforderlich.







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